CSV Briefing : Handelen an net ewech kucke bei sexuellem Mëssbrauch vu Mannerjäregen

Pressemitteilung
Handeln statt wegschauen
CSV präsentiert Vorschläge zum besseren Schutz von Minderjährigen vor sexueller Gewalt
„Sexueller Missbrauch von Minderjährigen geht uns alle an. Wir sind dem bestmöglichen Schutz von Kindern und Jugendlichen verpflichtet. Dies umso mehr, als die Entwicklung der Fälle weltweit in die falsche Richtung geht.“ Mit diesen Worten leitet Martine Hansen, Co-Präsidentin der CSV-Fraktion, die Pressekonferenz zu dem traurigen Thema ein. „Als CSV setzen wir uns seit Jahren für einen verbesserten Schutz der Minderjährigen gegen sexuelle Übergriffe und eine noch konsequentere Verfolgung von Tätern ein“, so Martine Hansen mit Verweis auf die Arbeit der CSV-Abgeordneten Nancy Arendt ép. Kemp in diesem Bereich.
„2010 wurden EU-weit 23.000 Fälle von Kindesmissbrauch gemeldet. 2019 waren es deren bereits 725.000! Zudem wurden drei Millionen Bilder und Videos mit einschlägigen Inhalten sichergestellt.“ Nancy Arendt ép. Kemp illustriert die dramatische Entwicklung anhand von Zahlen und bedauert zutiefst, dass die Pandemie die Situation zusätzlich verschlimmert habe: „Die Nachfrage nach entsprechendem Bild- und Videomaterial ist allein im Jahr 2020 in verschiedenen EU-Staaten um 30 Prozent gestiegen.“
Die CSV sieht sich in ihrer seit Jahren vertretenen Position bestätigt, dass beim Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexuellen Missbrauch auch in Luxemburg akuter Handlungsbedarf besteht – ein Thema, das Nancy Arendt ép. Kemp aufgrund seiner Dringlichkeit immer wieder im Parlament aufgeworfen hatte, zuletzt vor fast einem Jahr bei ihrer Interpellation zum Thema. „Potenzielle Täter sind fast überall anzutreffen, vor allem dort, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten. Und es passiert in allen gesellschaftlichen Schichten und in allen Bereichen des alltäglichen Lebens. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die potenziellen Opfer besser zu schützen. Fehlende Statistiken und Datenanalysen erschweren die Lage zusätzlich. Lediglich zehn Prozent der Opfer trauen sich, ihren Peiniger bei der Polizei anzuzeigen“, so die Abgeordnete mit Blick auf die Forderungen der CSV zum besseren Schutz Minderjähriger:
Schaffung einer nationalen Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige samt unabhängigem Beauftragten für sexuellen Missbrauch, der zudem in die Lage versetzt werden soll, landesweit endlich zuverlässige Daten zu erheben; diese Instanz soll darüber hinaus ein Angebot an Weiterbildungen und Therapien bereithalten.
Die verpflichtende Vorlage des sogenannten „Bulletin No 5“ aus dem Strafregister bei der Einstellung von Personal in Einrichtungen jeglicher Art, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten: Das „Bulletin No 5“ gibt Aufschluss über etwaige Verurteilungen wegen begangener Straftaten in Zusammenhang mit Minderjährigen sowie über Kontaktverbote mit Kindern.
Ein verpflichtendes präventives Schutzkonzept für alle vorgenannten Einrichtungen.
Regelmäßige Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen für Minderjährige und Erwachsene sowie für Personen, die von Berufs wegen mit Minderjährigen in Kontakt stehen.
Festlegung eines spezifischen Handzeichens für Opfer, um im Ernstfall ohne Worte auf sich aufmerksam machen und so um Hilfe „rufen“ zu können.
Personal- und materialmäßige Aufstockung der zuständigen Ermittlungsbehörde als Reaktion auf steigende Fallzahlen mit einem besonderen Fokus auf das „Darknet“ (Cyber-Pornographie, Cyber-Grooming usw.).
Nancy Arendt ép. Kemp sieht darüber hinaus Handlungsbedarf auf der juristischen Ebene: „Die Verjährungsfrist von an Minderjährigen begangenen sexuellen Straftaten beträgt aktuell zehn Jahre im Falle von Verbrechen oder fünf Jahre bei Vergehen ab der Volljährigkeit des Opfers. Das ist zu wenig. Viele Opfer sind erst nach Jahrzehnten in der Lage, ihr Leid zu thematisieren.“
Die CSV begrüßt vor diesem Hintergrund das Vorhaben der Justizministerin, die Verjährungsfristen generell zu verlängern und die Verjährung bei einigen, besonders schwerwiegenden Verbrechen („crime“) ganz aufzuheben.
Romeo-und-Julia-Klausel
Vor dem Hintergrund der kürzlich erfolgten Einführung einer sogenannten Romeo-und-Julia-Klausel in Frankreich sieht Co-Fraktionspräsident Gilles Roth auch Handlungsbedarf bei der Luxemburger Rechtslage in Bezug auf einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Volljährigen und Minderjährigen unter 16 Jahren, zum Schutz der erwachsenen Person: „Die aktuelle Gesetzeslage berücksichtigt diese Möglichkeit nicht, so dass sich ein Volljähriger eigentlich einer Vergewaltigung schuldig macht, wenn er eine sexuelle Beziehung mit einer minderjährigen Person, die unter 16 ist, unterhält.“
Nach Luxemburger Recht kann eine minderjährige Person unter 16 Jahren nicht rechtsgültig zum Geschlechtsverkehr zustimmen. Der Jurist plädiert daher für die Einführung einer Romeo-und-Julia-Klausel. Eine solche Bestimmung sieht vor, einvernehmliche sexuelle Beziehungen zwischen Volljährigen und Minderjährigen von jeglicher Strafe auszunehmen – unter der Bedingung, dass der Altersunterschied zwischen dem „Täter“, der volljährig ist, und dem „Opfer“, das minderjährig ist, einen bestimmten Schwellenwert nicht überschreitet.
Nach französischer Romeo-und-Julia-Klausel darf dieser Altersunterschied fünf Jahre nicht übersteigen. Gilles Roth erachtet hingegen drei Jahre als ausreichend: „Eine solche Klausel würde es beispielsweise einem 18-Jährigen erlauben, sexuelle Beziehungen mit einer 15-jährigen Jugendlichen zu unterhalten, ohne Gefahr zu laufen, sich strafbar zu machen.“

 

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Zuel vu positive Covid19 Fäll geet weider erop. D’CSV rifft dofir d’Gesondheetsministesch an d’Kommissioun fir ze wësse wei eng Mesüren envisagéiert gi fir di 4. Well ze briechen.

Monsieur le Président,

Conformément à l’article 23 (3) du Règlement de la Chambre des Députés, notre groupe politique souhaiterait voir convoquer d’urgence une réunion de la Commission de la Santé et des Sports.

Cette réunion aurait trait à :

L’arrivée de la quatrième vague de Covid-19 au Luxembourg

Les autorités ont publié le 27 octobre 2021 le nouveau bilan hebdomadaire de la situation Covid-19 au Luxembourg. Les chiffres se rapportent à la semaine du 18 au 24 octobre 2021 et illustrent une augmentation du nombre de nouvelles infections de près de 200 infections de plus que la semaine précédente. En effet, le nombre de nouvelles infections liées au Covid-19 est passé de 786 à 981 en une semaine. En ce qui concerne les hospitalisations, 13 nouvelles admissions de patients ont été dénombrées la semaine dernière. De plus, le taux d’incidence a augmenté de 124 à 155 cas pour 100.000 habitants sur sept jours.

Au vu de l’ampleur de ce sujet et de son importance concernant la sécurité et le bien-être de nos citoyens, nous vous saurions gré de bien vouloir inviter Madame la Ministre de la Santé à ladite réunion afin de fournir aux députés des informations et répondre à leurs interrogations.

Nous vous prions de transmettre la présente demande à Monsieur le Président de la commission concernée afin que celui-ci puisse conformément à l’article 23 (2) du Règlement de la Chambre convoquer une réunion de ladite commission.

Nous vous prions d’agréer, Monsieur le Président, l’expression de notre parfaite considération.

 

Martine Hansen

Gilles Roth

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Ensemble avec vous!

Chères amies, chers amis,

Depuis le congrès du 24 avril 2021, notre parti a beaucoup travaillé en vue de sa réorganisation interne et pour se préparer aux défis des années à venir. Nous avons renouvelé l’organisation interne, renforcé la collaboration entre le parti, les organisations de base et le groupe parlementaire, revu et adapté nos règles financières. Il nous reste désormais à réaliser la dernière étape de notre réorganisation : l’adaptation de nos statuts. Nous voulons le faire lors de notre congrès du 25 septembre prochain.

Comme nous l’avons annoncé, nous vous proposons de modifier nos statuts afin de permettre l’occupation bicéphale des postes dirigeants et de nous donner une plus grande marge de manœuvre lors de la désignation des têtes de liste. En ce qui concerne les communes qui passeront au vote proportionnel en 2023, nous proposons aux sections des communes concernées la possibilité de présenter des listes ouvertes. Avec cette adaptation des statuts, nous voulons proposer aux jeunes et à des adhérents nouveaux une plateforme élargie, mettre en place notre parti en tant qu’équipe et adapter notre fonctionnement aux réalités d’aujourd’hui.

Après le congrès, nous aurons achevé l’étape nécessaire de la réorganisation interne. À partir du 26 septembre nous allons nous concentrer entièrement sur le contenu politique et la préparation des élections communales et législatives.

Ensemble avec vous ! Le CSV est une grande équipe dans laquelle tout un chacun a sa place.

Nous comptons fortement sur votre appui.

 

Christophe Hansen            Claude Wiseler

Secrétaire Général                     Président

 

 

 

Faire de la politique maintenant

 Chères amies ! Chers amis !

 

La rentrée politique s’annonce et doit se préparer. Cela est vrai pour notre parti dont le groupe parlementaire fait partie intégrante. Cela est vrai aussi pour la Chambre où vos députés CSV pratiquent une politique d’opposition à la fois constructive et critique. Les élections de 2023 pointent à l’horizon mais le temps n’est pas encore à la campagne mais au travail pour simplifier le quotidien et pour rendre la vie des gens plus abordable. C’est la raison pour laquelle nous allons poursuivre notre « Nolauschtertour » pour mieux comprendre vos préoccupations.

 

Certes, ces derniers mois avec le coronavirus ne furent pas faciles mais la pandémie ne peut en aucun cas être une excuse pour l’inactivité politique. C’est maintenant que les jeunes gens surtout ont besoin de nouvelles perspectives. C’est maintenant que les classes moyennes au sens large du terme ont besoin d’allègements. C’est maintenant que de nouveaux logements doivent être construits. C’est maintenant que le climat doit être protégé d’une manière plus pragmatique. C’est maintenant que notre école doit fournir de nouvelles compétences aux élèves. C’est maintenant que le fossé social doit se refermer dans notre société. C’est maintenant que notre système de santé doit être construit autour du patient.

 

Le CSV ne laisse tomber personne. Nous voulons ouvrir de nouvelles voies vers un avenir plus juste pour tous nos concitoyens.  Le gouvernement doit enfin faire de la politique. Nous lui tendons la main. Car l’immobilité politique n’est pas une option. Encore moins le découragement.

Martine Hansen

Gilles Roth

Co-Présidents de la fraction du CSV

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Gilles Roth, Invité vum Dag beim 100komma7

Den CSV-Deputéierten iwwer déi steierpolitesch Iwwerleeungen, déi am Moment an der Budgets- a Finanzkommissioun vun der Chamber geféiert ginn.

« D’LSAP Propos vun enger Corona-Steier ass weder verfassungsrechtlech, nach legal nach pragmatesch ëmsetzbar.» Gilles Roth

De ganzen Interview fannt Dir hei:  https://www.100komma7.lu/audio/132578

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Gilles Roth, Invité vum Dag beim 100komma7

Den CSV-Deputéierten iwwer déi steierpolitesch Iwwerleeungen, déi am Moment an der Budgets- a Finanzkommissioun vun der Chamber geféiert ginn.

« D’LSAP Propos vun enger Corona-Steier ass weder verfassungsrechtlech, nach legal nach pragmatesch ëmsetzbar.» Gilles Roth

De ganzen Interview fannt Dir hei:  https://www.100komma7.lu/audio/132578

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Steiergerechtegkeet fir d’Leit

Ouni Zweifel brauche mer méi Steiergerechtegkeet. Ee Staat brauch Suen, Steieren fir dass de Sozialstaat ka funktionéieren. D’Steierlascht muss awer fair a gerecht verdeelt ginn. Déi breed Schëllere musse méi droe wéi déi schmuel. Och déi nei Aarmut an der Mëtt muss an Ugrëff geholl ginn. Ierfschaftssteier a Verméigenssteier fir Privatleit si fir d’CSV-Fraktioun keng Optioun.

Lauschtert déi ganz Fräi Tribun vum CSV Deputéierte Gilles Roth hei :

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Affaire Gaardenhaischen : Ministesch muss fir Kloerheet suergen

Monsieur le Président,

 

Conformément à l’article 23 (3) du Règlement de la Chambre des Députés, notre groupe politique souhaiterait voir convoquer d’urgence (au plus tard d’ici mercredi, le 2 octobre 2019) une réunion de la Commission de l’Environnement, du Climat, de l’Energie et de l’Aménagement du territoire. Cette réunion aura pour objet:

Affaire dite “Gaardenhaischen”

Nous voudrions notamment aborder les éléments factuels à la base de la régularisation de la demande d’autorisation, les détails de la procédure d’instruction du dossier ainsi que la dénonciation ou non des irrégularités constatées au parquet conformément à l’article 23 du Code de procédure pénale. A cette fin, nous jugeons indispensable que le dossier d’autorisation complet soit mis à disposition des députés en début de réunion.

Nous vous prions de transmettre la présente demande à Monsieur le Président de la commission concernée afin qu’il puisse conformément à l’article 23 (2) du Règlement de la Chambre convoquer une réunion de ladite commission.

 

Nous vous prions d’agréer, Monsieur le Président, l’expression de notre parfaite considération.

 

Martine Hansen

Présidente du groupe politique CSV
Gilles Roth

Député

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Motion: l’indexation des allocations familiales à partir du 1ier janvier 2019

MOTION

 

Débat sur le programme gouvernemental

Luxembourg, le 12 décembre 2018

Dépôt Gilles Roth

Groupe politique CSV

 

La Chambre des Député-e-s :

 

Rappelant qu’à travers l’accord tripartite de 2006, il a été décidé de désindexer le forfait d’éducation et les prestations versées par la Caisse nationale des prestations familiales afin de créer les marges budgétaires suffisantes pour financer les nouvelles priorités dans le domaine de la politique familiale ;

 

  • Notant que le Ministre des Finances s’est engagé en 2014 à l’élaboration d’un budget dit copernicien pour moderniser en profondeur l’État luxembourgeois;

 

  • Considérant que selon les propos de Monsieur le Ministre des Finances en date du 23 juillet 2018 « les comptes de l’État sont désormais très proches de l’équilibre » et que « le prochain gouvernement pourra poursuivre une politique volontariste engagée pour préparer au mieux le pays aux défis de l’avenir et continuer à améliorer la qualité de vie des citoyens » ;

 

  • Constatant que selon l’accord de coalition 2018-2023, l’indexation des prestations familiales sans rattrapage ne sera réintroduite quen fin de législature ;

 

Invite le Gouvernement,

  • A procéder à l’indexation des allocations familiales à partir du 1ier janvier 2019.

 

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